We're going on an adventure
Die Sache mit dem Fliegen
Neuseeland ist weit weg. Ziemlich genau so weit weg von der Schweiz wie nur irgendwie möglich.
Gerade sitzen wir im Flugzeug und ich versuche Abwechslung zu finden, indem ich etwas schreibe. Es ist irgendwann in der Nacht und es ist entweder Montag oder Sonntag. Der Blick aus dem Fenster ist schwarz, ein paar Sterne scheinen. Darunter das nicht endend wollende Meer.
Nach jetzigem Tageszeitgefühl sind wir heute Mittag in Zürich losgeflogen. Das war vor ungefähr 21 Stunden, dazwischen lag ein Montag. Der erste Flug verlief noch ganz knackig. Der Pilot meinte noch, wir seien dann etwas schneller und die Flugzeit kürzer. Nur elf Stunden, schön.
Der Zwischenstopp war amerikanisch administrativ geprägt. Direkt vom Flugzeug ging es in eine Wartehalle für die Immigration, danach durften wir ausserordendlicherweise unser Gepäck wieder abholen, dieses nochmal selber einchecken und zum Schluss wieder den Security-Check passieren. Die Stunde, die wir zuvor gutgemacht hatten haben wir mit einer zusätzlichen Wartestunde am Gate wieder aufgeholt und danach mit einer weiteren Stunde Wartezeit auf dem Rollfeld ausgebaut.
Vor aktuell sechs Stunden sind wir in San Francisco in Richtung Auckland losgeflogen. Eine Flugstrecke fast ausschliesslich über Wasser. Super langweilig. Ein Blick auf die Karte sagt: wir haben jetzt die Hälfte und vor uns liegt ausser der winzig kleinen Christmas Island Kiritimati (die Hauptstadt ist Banana), nichts als der weite Pazifik. So in ca. 2-3 Stunden sollten wir dann an Samoa und den Fidschi-Inseln vorbeifliegen.
Anyway. Zu Hause ist jetzt Mittag, wieder, und ich denke an meine Liebsten während wir den Montag überspringen und hoffentlich in sechs Stunden am frühen Dienstagmorgen in Auckland ankommen.
Mein persönliches Fazit aus dieser Erfahrung: es hat einen guten Grund, weshalb so viele Flüge dieser Länge mit einer Übernachtung als Zwischenstopp angeboten werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich diese Zeit zu nehmen und damit etwas komfortabler zu reisen. Die Alternative: in die First oder Businessclass upgraden.

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